Die Bayerischen Bremer Stadtmusikanten

Stefan Murr und Heinz-Josef Braun an unserer Schule:
Die Bayerischen Bremer Stadtmusikanten

Es war amoi… ein „oida“, trauriger Esel, der sich nur eine Geschenk wünscht: „Trog mi hoam“ .Ein armer, zahnloser Hund, der den herzzerreißenden „Worum hob i grod so a Herrle, wos mi so schlecht behandeln muas“-Blues singt. Eine alte, ungeliebte Katze mit österreichischem Dialekt und der eingebildete, italienische Hahn namens „Eros Gockelotti“. Dazu kamen zwei geschwätzige Wanderraten und die Räuber Knurrhax, Ibidumm und Schepperdeppi. Die Schauspieler Stefan Murr und Heinz-Josef Braun schlüpften abwechselnd in die verschiedenen Rollen und erweckten mit lustigen Liedern das alte Märchen. Dabei durften die Kinder tatkräftig unterstützen. Ein großer Spaß für alle, der nach einer Stunde viel zu schnell vorbei war!

JUCA SOUND
Pop to go

Am Mittwoch, den 6.12.23 fand an unserer Schule das Projekt „JUCA SOUND – Pop to go“ statt. Das Projekt wird durch das Programm „Kultur macht stark“ vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung und dem Team der Tölzer Jugendförderung unterstützt und gefördert. Der Künstler und Musikproduzent, Solomon Solgit, begleitet Jugendliche dabei, ihre Talente zu entdecken, ihre eigene Musik zu produzieren und zu veröffentlichen. Herr Solgit kam mit fünf Nachwuchskünstlern an unsere Schule. In einem großen Konzert, zu dem alle Schüler eingeladen waren, präsentierten die Jugendlichen ihre kreierte Musik. Die Aula bebte und alle Schüler und Schülerinnen waren hellauf begeistert und klatschten zum Takt der Musik. Im Anschluss an das Konzert hatten interessierte Jugendliche der Mittelschule Gelegenheit, in Workshops selbst aktiv zu werden und sich auszuprobieren. Sie konnten zum Beispiel Songtexte schreiben oder Musik mit moderner Software produzieren. Zum Schluss präsentierten die Workshopteilnehmer ihre Ergebnisse, die sich sehen lassen konnten. Es war mal ein ganz anderen Tag, der Abwechslung bot, die Schulgemeinschaft zusammenrief und Talente hervorrief.

Vorweihnachtszeit an der Grund- und Mittelschule Benediktbeuern

Auch 2023 war der Marktstand der Grund- und Mittelschule auf dem Christkindlmarkt in Benediktbeuern ein voller Erfolg. Förderkreis und Elternbeirat haben diesen wieder mit viel Einsatz und Herzblut organisiert. Lehrerinnen und Lehrer, viele Helfer aus der Elternschaft sowie unsere Hausmeisterin Gaby haben zum Gelingen beigetragen. Fleißig wurden im Vorfeld mit den Schülern und Schülerinnen Filzengel, Weihnachtskarten, Bienenwachskerzen, Perlenschlüsselanhänger und Vieles mehr gebastelt.

Ein Teil der Bastelsachen wurde am 1. Dezember in der Weihnachtsbastelwerkstatt angefertigt, zu der Elternbeirat und Förderkreis alle interessierten Schüler und Schülerinnen samt Eltern einluden. Die Schulaula war vier Stunden lang voll besucht. An mehreren Stationen konnten die Kinder sich ausprobieren. Perlendrahtsterne, Filzkugeln, Seife und allerlei andere Weihnachtsdeko wurden liebevoll unter Anleitung hergestellt. Kinderpunsch und Kuchen gab es zur Verköstigung. Alle Beteiligten hatten viel Freude und es ging ein Hauch von Vorweihnachtszeit durch die Schule.

Ein spannender Vorlesetag in der Grundschule

Schon ein paar Wochen vor dem Vorlesetag durften wir zwei Geschichten aussuchen. Insgesamt waren 12 spannende Bücher zur Auswahl, darunter Pumuckl, die Schule der magischen Tiere und das Sams.
Am 17. November hat die 4b den Vorlesetag in der Aula mit allen Grundschülern eröffnet, indem sie die Buchstaben VORLESEN hochgehalten und zu jedem Buchstaben etwas vorgetragen hat. Danach haben alle Lehrer sich und ihr Buch vorgestellt. Anschließend ging es los: erst folgten die Kinder den Lehrerinnen und Lehrern ins Klassenzimmer, wo ihnen aus ihrem Lieblingsbuch vorgelesen wurde. Dann gab es einen Wechsel und man konnte einer zweiten Geschichte lauschen. Die Lehrer gaben sich viel Mühe. Sie gestalteten zum Beispiel das Klassenzimmer, verteilten Lichter oder verkleideten sich passend zur Hauptfigur aus dem Buch. Es gab bei dem Buch Peterson und Findus sogar ein Huhn, das man streicheln durfte! Zum Schluss haben – zurück in der eigenen Klasse – alle etwas zu erzählen gehabt.
Laura K., 4b

Alles Theater, oder was?

Die Theaterwoche der Klasse 4a (mit Burkhard Grünefeld, Christine Hüüs und Magdalena Helfert)

Kaum hatten die Schülerinnen und Schüler den Theater- und Tanzraum der Schule betreten, ging es auch schon los. Alles Theater! Sogar die kurze Ferienerzählung – da wir mit dem Workshop unmittelbar am Montag nach den Pfingstferien gestartet waren – wurde gleich als szenisches ‚Telefonat‘ dargestellt. Von Anfang an waren alle Kinder voll dabei und hatten Riesenlust auf Theater! Und das war etwas ganz Besonderes: Denn normalerweise gibt es in einer Gruppe ja die Theaterbegeisterten, dann diejenigen, die sagen, „Ja, Theater ist ganz okay,“ und schließlich welche, die Theater eher nicht so mögen…. In der 4a gab es vom ersten Moment an, zur großen Freude von Burki, Magdalena und mir, nur Theaterbegeisterte!

Die Kinder lernten, ihren Körper im Raum wahrzunehmen, die Stimme klangvoll zu gebrauchen, auch theoretische Grundlagen des Theaterspielens wurden erarbeitet. Alles haben wir natürlich sofort ausprobiert und praktisch umgesetzt – mit Hilfe zahlreicher Theaterspiele und -übungen. Besonders viel Spaß machte es den Schülerinnen und Schülern, in Zweier- oder Dreiergruppen eine Pantomime zu präsentieren. Dabei lernten die Spieler/Innen, ihren Ausdruck zu präzisieren und zu intensivieren.

Schon am ersten Workshop-Tag wurden Ideen für das Stück gesammelt, das wir gemeinsam entwickeln wollten: HOTZENPLOTZ 2.0 Wir fragten uns, wie geht es wohl nach dem ersten Buch des Räuber Hotzenplotz weiter? Was passiert mit dem Zauberer Petrosilius Zwackelmann, wenn er im Unkenpfuhl verschüttet wurde? Kommt er vielleicht durch ein Wunder doch wieder frei und treibt weiterhin sein Unwesen? Die zweite Gruppe setzte sich mit der Fee Amaryllis auseinander: Verlässt diese ihre ‚Hohe Heide‘, um wieder in das Geschehen einzugreifen? Und schließlich beschäftigen sich Kinder mit der Frage: Was wird aus dem im Spritzenhaus eingesperrten Räuber Hotzenplotz? Jedes Kind schrieb seine Ideen auf Karten, irgendwann war die ganze Wand voller aufgeklebter Karten – es wurde diskutiert, abgewogen, überlegt… Bereits am zweiten Tag nahmen die Ideen Gestalt an und wurden in drei Gruppen intensiv weiterentwickelt und für die Bühne geprobt. Aus Improvisationen entwickelten sich Dialoge und nonverbale Darstellungen.

Nach vier intensiven Theatertagen war es dann soweit: Der (bisherige) Probenraum war – Dank Burkis großartiger Ausstattung – in einen Theatersaal verwandelt worden, eine letzte Generalprobe für die eifrigen Darstellerinnen und Darsteller, ein kurzes Warmup – und schon standen am Freitagvormittag die geladenen Gäste vor der Türe: Die Eltern der Spieler/Innen, Herr Mückstein und die Partnerklasse bildeten das Publikum. Alle Schülerinnen und Schüler gaben während der Aufführung ihr Bestes, um ihre Rolle mit Bravour zu meistern. Die begeisterten Zuschauer sahen einen Hotzenplotz, der sich mit seinem gestohlenen Feuerwehrauto auf Weltreise begibt. Ferner erlebten sie den Zauberer Zwackelmann, der auf Umwegen im Schwimmbad landet und dort so allerhand Chaos anrichtet. Fee Amaryllis brachte schließlich wieder alles ins rechte Lot, indem sie zuerst den Zauberer und anschließend auch den Räuber kurzerhand am Boden ‚festklebte‘ und damit außer Gefecht setzte. Beim Feenfest mit Musik und Tanz freuten sich alle über den glücklichen Ausgang der Geschichte.

„Können wir am Montag mit dem Theater weitermachen?“ – Diesen Satz hörten wir nach der Aufführung von sehr vielen Kindern….

Geschrieben von Christine Hüüs

Dankeschön an den Christkindlmarktverein Benediktbeuern

Am 23.5.23 wurde unserer Schule sowie anderen Institutionen und Organisationen vom Christkindlmarktverein Benediktbeuern eine Spende aus dem Erlös des Christkindlmarkts 2022 überreicht. Wir erhielten eine Spende in Höhe von 1000 Euro, die wir unseren Schülern im Rahmen des Projekts „Draußenschule“ zu Gute kommen lassen werden. Für diese Spende sind wir sehr dankbar.