Berufsorientierung

Die Mittelschule soll als berufsvorbereitende Schule den Schülerinnen und Schülern alle beruflichen und schulischen Aufstiegsmöglichkeiten bieten.

Die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit muss so gestaltet werden, dass entsprechend dem individuellen Leistungsvermögen der Kinder und Jugendlichen der jeweils bestmögliche Lernerfolg und Schulabschluss erreicht wird. Neben bewährten Unterrichtsmethoden werden neue Formen des Lehrens und Lernens eingesetzt: z.B. Methodentraining, Lernspiralen, Freie Arbeit, Projektarbeit, Portfolio.

Das Unterrichtsfach Arbeit-Wirtschaft-Technik (AWT) gibt es bereits ab der 5. Jahrgangsstufe und macht die Schüler und Schülerinnen altersgemäß mit der Berufs- und Arbeitswelt vertraut. Erste Unterrichtsgänge und Betriebsbesichtigungen untermauern die theoretisch erworbenen Kenntnisse des Unterrichts.

Medienkompetenz ist im Zeitalter der Informations- und Wissensgesellschaft eine wichtige Schlüsselqualifikation für alle Schüler/innen. Um grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit dem PC zu vermitteln, lernen sie schon in der 5. und 6. Jahrgangsstufe das Tastschreiben.

In der 7. Jahrgangsstufe erwerben die Schüler/innen Grundkenntnisse in allen arbeitspraktischen Fächern:

  • Wirtschaft (Kommunikationstechnischer Bereich)
  • Technik (Gewerblich-technischer Bereich)
  • Soziales (Hauswirtschaftlich-sozialer Bereich)

Ab der 8. Klasse spezialisieren sich die Schüler/innen auf eines dieser arbeitspraktischen Fächer, das dann vierstündig unterrichtet wird.

Ab der 7. Klasse werden Betriebspraktika durchgeführt. Wenn es der Beschaffung einer Ausbildungsstelle dient, sind individuelle durchaus zusätzliche Praktika möglich.

In der 8. Jahrgangsstufe findet bei einem einwöchigen Aufenthalt in der Jugendherberge Bad Tölz ein Training der Schlüsselqualifikationen und ein Bewerbungstraining statt. (BO-Camp).

Unsere Firma in der Schule bietet den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, schon frühzeitig betriebswirtschaftliche Kenntnisse und gleichzeitig die in der Wirtschaft und Gesellschaft notwendigen sozialen Verhaltensweisen zu üben.

Die Wirtschaft legt vor allem verstärkt Wert auf die Sozialkompetenzen der Auszubildenden. Unsere Schüler/innen werden systematisch darin geschult und können in AGs Zusatzqualifikationen erwerben, die sich bei der Lehrstellensuche als hilfreich erweisen können:

  • Sozialtraining (durch die Jugendsozialarbeit)
  • Sozialpraktikum
  • Firma in der Schule (AG)
  • Ausbildung zum Juniorhelfer (AG)
  • Ausbildung zum Streitschlichter (AG)
  • Ausbildung für Schülersprecher

Die Mittelschule arbeitet mit der Bundesagentur für Arbeit und der Berufsschule zusammen. Außerdem haben unsere Schüler/innen Zugang zum „Stellwerk Penzberg“.